Richtig Netzwerken leicht gemacht

Gut vernetzt sein gehört in der modernen Arbeitswelt zum guten Ton. Doch der Aufbau eines persönlichen Netzwerks ist keine Selbstverständlichkeit. Netzwerken ist Arbeit. Im Idealfall fühlt es sich aber nicht wie solche an. Doch wie und wo „netzwerkt” man richtig?

 

Einige Grundregeln zum Anfang

Auch beim Networking gilt: Aller Anfang ist schwer. Bevor man sich aber auf die erstbeste Netzwerk-Veranstaltung stürzt, sollte man sich bewusst sein, dass für den Aufbau eines Netzwerks einige Basic-Rules gelten.

  1. Kenne Dein Ziel: Niemand netzwerkt aus reinem Selbstzweck. Grundsätzlich erwarten wir uns von unseren Kontakten einen Mehrwert. Deswegen sollt man sich im Vorfeld bewusst sein, was man von ihnen konkret erwartet und klare Ziele definieren.
  2. Weniger ist manchmal mehr: Der Wert eines Netzwerks ergibt sich aus seinen einzelnen Mitgliedern, nicht aus der reinen Größe. Grundsätzlich kann es nicht schaden mit möglichst vielen Leuten vernetzt zu sein. Allerdings bedeutet ein größeres Netzwerk auch mehr Arbeit. Oftmals sind deswegen 10 gute Kontakte mehr wert als 100 schlechte.
  3. Netzwerken ist keine Einbahnstraße: Natürlich geht es beim Networking darum vom Know-How oder den Fähigkeiten anderer zu profitieren. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass man selbst auch etwas zu seinem Netzwerk beitragen muss. Im Bestfall richtet man sich nach dem einfachen Grundsatz „erst geben, dann nehmen“. Es hat sich nämlich gezeigt, dass wenn man in Netzwerken den Leuten erst einmal helfen kann die Weiterempfehlungsrate sehr stark ansteigt. Es lohnt sich also zum Anfang als ein Helfer in ein Netzwerk einzusteigen. Der Rest kommt dann meist von selbst.

Netzwerken aber wo?

Grundsätzlich ist Netzwerken überall möglich. Naheliegend ist es natürlich erstmal Personen aus dem erweiterten Bekanntenkreis beziehungsweise Freunde von Freunden in sein Netzwerk aufzunehmen. Meistens lernt man diese Personen in lockerer Atmosphäre und völlig ungezwungen kennen.

Wer gezielt Netzwerken will, sollte auch das ein oder andere Event besuchen. Es existieren jede Menge Veranstaltungen, die sich zum Netzwerken hervorragend eignen, wie beispielsweise Vorträge, Messen, Informationsabende, Diskussionsrunden, Workshops oder Business-Frühstücke. Hier gilt ebenfalls: weniger ist mehr. Es macht wenig Sinn jede mögliche Netzwerkveranstaltung zu besuchen. Sinnvoller ist es sich im Vorfeld Events herauszusuchen, bei denen man am ehesten passende Personen für das eigene Netzwerk findet und sich sorgfältig auf diese Veranstaltungen vorzubereiten.

Aktuelle Veranstaltungen findet ihr über verschiedenste Gründerkalender im Internet. Für Dresden und Leipzig lohnt es sich einen Blick auf https://gruendernest.com/events zu werfen.

Besonders für Startups und Freelancer eignen sich zudem Coworking Spaces um das Netzwerk zu erweitern. Beim Coworking arbeiten engagierte und kreative Menschen aus den verschiedensten Branchen zusammen in einem Raum. Der ideale Netzwerkkontakt ist somit meist nur einige Schreibtische entfernt.

Ein Netzwerk muss gepflegt werden

Das Ziel beim erfolgreichen Netzwerken ist es nicht möglichst viele Hände zu schütteln. Neue Kontakte müssen vertieft werden und alte gepflegt. Bis zu einem gewissen Grad eignen sich dafür Soziale Netzwerke im Internet. Wer langfristig auf ein gutes berufliches Business-Netzwerk bauen will, kommt aber um persönlichen Kontakt nicht herum. Egal ob es eine Verabredung zum Essen oder Kaffee oder ein kurzer Anruf zum Geburtstag ist, man sollte sich immer wieder positiv in Erinnerung rufen. Grundsätzlich gilt: Respekt und Wertschätzung sind die Pfeiler jedes stabilen und hilfreichen Netzwerks.



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